Als George Lucas im Jahr 1977 den ersten Teil der Star Wars-Saga unter dem Titel „Star Wars“ (in Deutschland: Krieg der Sterne) veröffentlichte, konnte noch keiner ahnen, was für ein Hype sich einmal rund um das Star Wars Universum entwickeln sollte.

Überraschend war bereits damals, das George Lucas Star Wars als Episode 4 betitelte und dessen Nachfolger, „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter, somit die Episoden 5 und 6 der Reihe darstellten. Ursprünglich stammte der Stoff für die Filme aus einem einzigen Drehbuch, mit über 200 Seiten, welches George Lucas allerdings zu umfangreich erschien um daraus einen einzigen Film zu machen.

Nach seinem Erscheinen im Kino, im Mai 1977, spielte Star Wars etwa 775,4 Millionen US-Dollar ein und war damit nur durchschnittlich erfolgreich. Mit den Einnahmen aus diesem Film, machte sich Lucas an die Produktion des Nachfolgers, welcher 1980 in den Kinos erschien. Mit diesem Film wurden erstmals die Episoden eingeführt, sodass „Das Imperium schlägt zurück“ als „Star Wars: Episode 5“ in den Kinos veröffentlicht wurde.

Denn für George Lucas stand bereits zu diesem Zeitpunkt fest, dass die Episoden 1 bis 3 sich mit der Vorgeschichte zu der Handlung in der ersten Trilogie beschäftigten sollten. Diese wurde schließlich im Jahre 1983 mit „Star Wars Episode 6: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ abgeschlossen. Nachdem die 3 Filme insgesamt etwa 1,9 Millionen Dollar eingespielt hatten, erklärte George Lucas höchstpersönlich die Arbeiten an Star Wars für beendet und kündigte an, keine weiteren Star Wars Filme mehr produzieren zu wollen.

Doch als um 1990 herum die Marke Star Wars wieder eine größere Aufmerksamkeit erfuhr, was unter anderem an den Büchern der Thrawn-Trilogie von Timothy Zahn lag, begann ein Umdenken. So begann Lucas im November 1994 mit der Arbeit an einer Prequel-Trilogie, deren erster Film mit „Star Wars Episode 1: Die dunkle Bedrohung“ im Jahre 1999 erschien.