Nachdem das Star Wars-Universum in den 90er-Jahren wieder größere Aufmerksamkeit erfuhr, woraufhin unter anderem die Episoden 3 bis 6 in einer überarbeiteten Fassung erneut in die Kinos kamen, begann George Lucas im November 1994 mit den Arbeiten an einer neuen Star Wars Trilogie, welche die Vorgeschichte von den Episoden 3 bis 6 erzählen sollte. Damit handelte es sich um eine sogenannte Prequel-Trilogie, deren Story sich um den jungen Anakin Skywalker drehen sollte, der einst zu Darth Vader werden würde.

Der erste Film „Star Wars: Episode 1 – Die dunkle Bedrohung“ kam 1999 in die Kinos und ließ einige alteingesessene Fans enttäuscht in ihren Sesseln zurück. So vermissten die Fans als auch die Kritiker die Star Wars-Magie der alten Filme und auch an dem Charakter Jar-Jar Binks ließen die Fans kein gutes Haar. Dennoch überzeugte der Film zumindest in Bezug auf die verwendeten Animationstechnologien und spielte in den Kinos über 1 Milliarde Dollar ein. Dieses Kunststück gelang zuvor erst zehn anderen Filmen überhaupt.

Der zweite Teil der Prequel-Trilogie folgte im Jahr 2002 mit „Star Wars: Episode 2 – Angriff der Klonkrieger“ und führte die Geschichte, die mit Episode Eins begonnen worden war, gekonnt fort. Der Film erhielt zwar erneut gemischte Kritiken, schnitt jedoch unter Fans und Kritikern insgesamt ein wenig besser ab als sein Vorgänger. Der Film lockte innerhalb der ersten 50 Tage über 5 Millionen Menschen in die Kinos und erzielte ein Einspielergebnis von etwa 650 Millionen Dollar.

Im Jahr 2005 bildete „Star Wars: Episode 3 – Die Rache der Sith“ schließlich den Abschluss der Prequel-Trilogie und erhielt, im Gegensatz zu den beiden Vorgängern, überwiegend positive Kritiken und gilt als der beste Teil dieser Trilogie. Jedoch konnte auch das erneut gute Einspielergebnis von etwa 850 Millionen Dollar nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich viele Star Wars Fans doch etwas mehr von dieser Prequel-Trilogie erhofft hatten.