Disney gesteht Fehler bei “Solo: A Star Wars Story” ein

Bei Disney hatte man sich von „Solo: A Star Wars Story“ scheinbar eine ganze Menge versprochen. 1 Milliarde US-Dollar hätte der Streifen an den Kinokassen einspielen müssen, um von Disney als Erfolg gewertet zu werden. Doch diese Ziele wurden bereits jetzt deutlich verfehlt und Analysten rechnen mit einem finalen Einspielergebnis von nur etwa 400 Millionen Dollar, was deutlich weniger ist, als man sich seitens Disney zuvor erwartet hatte.

Nun wird von allen Seiten gerätselt, wie es denn zu einem derart schlechten Ergebnis kommen konnte. Dabei liefert der Mediananalyst Doug Creutz ganz plausible Hinweise, welche zu einer Klärung dieses Rätsels beitragen könnten. Der Mitarbeiter des Finanzdienstleisters „Cowen Group“ liefert in seinen Prognosen einen Hinweis auf die Hauptschuldigen.

Cruz macht für den Misserfolg von Solo nicht etwa eine Star Wars-Müdigkeit unter den Fans der Saga aus, sondern die Marketingabteilung von Disney verantwortlich. Der Analyst ist der Ansicht, dass das Interesse an der Saga, die durch die Episoden 1 und 2 keinen Schaden genommen hat, keineswegs durch „Die letzten Jedi“ derart abgenommen haben kann.

Seiner Meinung nach sitzen die Schuldigen für die schlechten Einspielergebnisse im Marketing von Disney und haben es versäumt, den Fans den neuen Solo-Darsteller, Alden Ehrenreich, dem Publikum vor Filmstart näher zu bringen. So sei auch die Kampagne rund um „Solo: A Star Wars Story“ erst einen Monat vor Filmstart angelaufen und damit einfach viel zu spät.

Dennoch ist Cruz der Ansicht, dass das Interesse an der Star Wars-Saga auch durch die jüngsten Misserfolge nicht gebremst werden wird und Episode 9 die vorangegangene achte Episode, was die Einspielergebnisse betrifft, deutlich übertreffen wird.

Ob Episode 9 dann auch die Fans überzeugen kann, davon können sich die Star Wars Anhänger hierzulande im kommenden Jahr überzeugen. Denn dort erscheint der Abschluss der Sequel-Trilogie von J. J. Abrams, am 19.12.2019, in den deutschen Kinos.

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