Den Fans von Videospielen war der schwedische Entwickler DICE, welcher eine Tochtergesellschaft von Electronic Arts (kurz EA) darstellt, wohl am ehesten durch die Spiele aus der Battlefield-Reihe bekannt. Mit Battlefield 1942 erschien bereits im Jahre 2002 der erste Teil der Ego-Shooter Reihe, welche bis heute 5 Spiele der Hauptreihe und mehrere Ableger umfasst.

Als EA sich die begehrte Star Wars Lizenz sichern konnte und kurz darauf bekanntgab, dass eben jenes schwedische Studio an einem neuen Teil der unter den Videospielern beliebten Battlefront-Reihe arbeiten würde, waren die meisten Fans guter Dinge.

So gehörten Star Wars: Battlefront 1 und 2, aus den Jahren 2004 und 2005, zu den bis dahin besten Shootern im Star Wars Universum auf den Spielkonsolen und mit DICE übernahm nun ein Studio diese Reihe, welches mit der Battlefield-Reihe seit jeher an einer ähnlichen Serie arbeitet.

Die ersten Screenshots sahen dann auch äußerst vielversprechend aus, lediglich die fehlenden Weltraumgefechte wurden von einigen Star Wars Fans vermisst. Doch der Großteil der Spieler freute sich auf die Multiplayer-Gefechte auf bekannten Planeten aus dem Star Wars Universum.

Leider bot der Titel dann zu seinem Erscheinen im November 2015 zwar von allem etwas, konnte jedoch insgesamt nur bedingt überzeugen, was unter anderem auch daran lag, dass Star Wars: Battlefront den Spielern alles in allem zu wenig Abwechslung zu bieten hatte.

Umso überraschender war es dann auch für viele, das „Star Wars: Battlefront 2“ bereits im November 2017 erscheinen sollte. Doch wie schon der erste Teil bot auch Teil 2 von Battlefront erneut keine Singleplayer-Kampagne und lediglich neue Maps und Gebiete. Immerhin fanden die im ersten Teil von vielen Fans herbeigesehnten Raumschlachten diesmal ihren Weg in das Spiel.

Doch noch vor der Veröffentlichung brach ein wahrer Shitstorm über EA herein, dessen Grundlage die im Spiel enthaltenen Mikrotransaktionen darstellten. Zwar reagierte EA auf diese Art der Fan-Kritik und entfernte die bemängelten Inhalte, doch auch das half nur bedingt dabei, das verlorene Ansehen der Spieler wieder zu erlangen.