Wenn Fans die Kontrolle verlieren

Früher war alles besser! Diesen Spruch hört man auch ziemlich häufig, wenn es um die Star Wars -Saga geht. Denn während die Episoden vier bis sechs bis heute unter den Fans Kultstatus besitzen, konnte bereits die Prequel-Trilogie aus den Jahren 1999 – 2005 die Fans nicht vollends überzeugen und erstmals erfuhren Star Wars-Filme selbst von den Fans der Saga Kritik. Doch seit „Star Wars Episode 8: Die letzten Jedi“ scheint das Fass selbst bei einigen der treuesten Fans endgültig voll zu sein. So mehren sich die Fan-Stimmen, die gegen die Ausrichtung sind, mit der Disney die Star Wars Lizenz seit deren Übernahme behandelt und einige Fans versuchen sogar, Disney zu einem Remake von Episode 8 zu bewegen, was allerdings nur bedingt erfolgsversprechend scheint.

Erschwerend kommt hinzu, dass es auch rund um die Veröffentlichung des Videospiels Star Wars: Battlefront 2 zu einem wahren Shitstorm kam. Ausgelöst durch „Lootboxen“ in dem Spiel, mit denen es den Spielern möglich war, sich entscheidende Vorteile gegenüber den Mitspielern zu erkaufen. Schlussendlich brach der Entwickler aufgrund von Kritiken der Fans und Medien ein und entfernte die bemängelten Inhalte vollständig aus dem Spiel. Ein bitterer Nachgeschmack war dennoch die Folge des Ganzen und auch die Marke Star Wars hat hierdurch einen weiteren Schaden genommen.

Natürlich war dies die Schuld des Entwicklers, von der sich dieser auch nicht freisprechen will, doch die Kritik der Fans trifft mitunter auch die falschen Menschen, wie beispielsweise Ahmed Best, der in den Episoden 1 bis 3 die Rolle des Jar Jar Binks spielte. Dieser berichtete, vor kurzem aufgrund der ganzen Kritik sogar mit dem Gedanken an Selbstmord gespielt zu haben.

Dies veranlasste wiederum James Gunn, den Regisseur der „Guardians of the Galaxy-Reihe“, sich an die Fans zu wenden und diesen mitzuteilen, dass die Marke Star Wars nicht den Fans gehören würde und dass diese mit den Ideen der Macher auch nicht zufrieden sein müssen. Sicherlich wahre Worte, wenn auch ziemlich hart gewählt.

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